Ausrüstung

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Die Ausrüstung ist in jeder Sportart das Thema Nr. 1.

Ob im Hobby-, Fortgeschrittenen- oder Profibereich. Natürlich ist ein passendes und aktuelles Sportgerät eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Gesamtheit des Gelingens.
Eine große Fehleinschätzung stellt sich aber immer öfter gerade im Anfängerbereich heraus:

Das Material alleine ist nicht der Segensbringer einer sportlichen Disziplin.

Nein, die Basic’s sind eine unbedingte Voraussetzung

und ein perfekt abgestimmtes Material kann unsere Tätigkeit positiv unterstützen.

Wie viele Bälle braucht der Mensch ???

Ich würde sagen, eine ganze Menge. Doch alle zur richtigen Zeit und zwar während einer Bowlingkarriere.

Betrachten wir das Ganze einmal aus der trainingswissenschaftlichen Sicht.
Es macht wenig Sinn, sich auf die schnellsten Ski zu stellen, wenn man die grundlegenden Dinge der Bewegungs- und Fahrtechnik nicht schon sehr gut beherrscht.
Auch in unserer Hochtechnisierten Sportart Bowling spielt der Material erst dann eine sehr wichtige Rolle, wenn das körperliche und geistige Spiel gut entwickelt ist. Es braucht eben seine Zeit, die Zusammenhänge von Technik, Taktik und Materialeinsatz zu verstehen und daraus Vorteile zu erzielen. Es ist schon sehr lustig zu beobachten, wie Bowler(innen) mit einem Schnitt von 170 – 185 Pins eine Menge von Bällen in ein Bowlingcenter schleppen, die Schuhe aber aus den 70er Jahren stammen und abgelatscht sind.

Es gibt ein Sprichwort das sagt:

Die lebenslange Strafe der Erfolglosen ist es, die Grundlagen im Leben wie auch im Sport, nicht gut genug erlernt zu haben.

Diese Aussage sollte jedem, der Erfolg haben will, zu denken geben.

Wir haben diesbezüglich unsere Hausaufgaben gemacht und bemühen uns, nach bestem Wissen und Gewissen, zu helfen. Natürlich beraten wir auch in der Anschaffung von vernünftigem Bowlingzubehör und Bowlingbällen. Unsere Aussagen sind neutral und immer aktuell. Verlangt aber von uns keine Ferndiagnosen, denn meist kennen wir euer Spiel und eure bereits gewohnte Technik nicht. Das letzte Wort sollte der anerkannte Fachmann in einem guten Pro-Shop haben. Manchmal geben wir auch diesbezügliche Empfehlungen, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit haben.
Weiterhin bringt eine detaillierte Ansicht über den Griff im, oder am Ball. Angefangen mit einer körperlich, logischen Analyse deiner Hand, und der unterschiedlichen Wege für einen passablen und bequemen Griff, sollte es sich schon so anfühlen, als ob man in einen Handschuh hineingleitet. In erster Linie wäre zu klären, für welche Bahnbeschaffenheiten ich den Ball brauche, und was er tun soll.

Die Neigungen der Finger und des Daumenlochs, Offset- oder Ausgleichsgriff und die Charakteristik des dominanten Fingers sind hier am wichtigsten. Wenn man nun sieht, was für eine magische Formel daraus entsteht, ist es doch keine Zauberei, sondern gut oder schlecht erlerntes Handwerk. Beim gut erlernten Handwerk geht der Ball immer sauber und frei mit guten Umdrehungen aus der Hand. Bei einer guten Zusammenstellung des Ballsortiments kommt ein guter Bowler meist mit 4 Bällen aus, da er auch in der Lage ist, zusätzliche Erfordernisse mit körperlich, geistigen Maßnahmen auszugleichen. Ein Problem ist auch, wenn irgendwo die Bälle zwar billiger sind, doch dabei das Problem von Versuch und Irrtum auftritt. Damit wird es nicht nur teurer, man verliert auch an Selbstsicherheit, da man bei Misserfolgen nie weiß: ist es der Ball, oder spiele ich schlecht.
Mann sagt dazu auch, dass die Sache mit der Einbildung nicht genau zu definieren ist. Er verfolgt auch das Konzept der Vorwärtsachsenneigung. Sie bringt eine zufrieden stellende und natürliche Rotation des Balles und als Haupteffekt eine positive Wirkung in den Pins.

Zusammenfassend:
Die „ABC“ hat eine Testeinrichtung, die Strikeprozente bei verschiedenen Einlaufwinkeln und Ballgeschwindigkeiten errechnen kann. Bei den Hochreibenden Balloberflächen ist in der Regel nicht nur eine mittlere bis tiefe Spiellinie, sondern auch eine höhere Ballgeschwindigkeit erforderlich, die zwar im hohen Öl abnimmt, doch bei entsprechender Abspielung der Heads stark zunimmt.

Übrigens

Experimentierfreudige gute Spieler wissen um das Gefühl eines guten Wurfs. Es ist sicher mehr Wert, als die besten Messungen, da der Bewegte Mensch immer individuell bleibt.

Es ist oft ein Gefühl, als geht deine Hand durch den Ball hindurch.

Eine abschließende Betrachtung:

Man beklagt sich, dass trotz entsprechenden Anstrengungen der nationalen- und internationalen Verbände das technische Spiel aufgrund der Hochreibenden Bälle und der oft zu kurz geölten Bahnen auf der Strecke bleibt.

Die Taktik, bzw. der Materialeinsatz tritt in den Vordergrund. Die dem Material entgegen kommenden kurzen Ölungen machen aus mittleren Spielern gute Ergebnisspieler, und aus guten Spielern Spitzenergebnisspieler mit Turnierschnitten von teilweise über 240 Pin.
Die Realität ist nicht mehr gegeben.